Trendsport

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Name: Jan Otterbeck
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Regelmäßige Trainingszeiten

Parkour

Unsere Definition:

Parkour ist eine Bewegungskunst(Fortbewegungsart), in der jeder Sportler die Umgebung für sich selbst interpretiert und kreativ nutzen kann. Der Parkourläufer bestimmt seinen eigenen Weg durch den urbanen oder natürlichen Raum auf eine andere Weise als von Architektur und Kultur vorgegeben. Das ist ein Prozess und passiert nicht von jetzt auf gleich. Unsere Aufgabe als Parkour-Trainer ist es die Werte vernünftig weiterzugeben und dafür zu sorgen, dass die Grundtechniken geschult werden.

Jede Einheit beginnt mit einem gemeinsamen Warm-UP. Anschließend wird eine große Parkour-Landschaft aufgebaut. Das Training ist zunächst „frei“, damit die Kinder selber kreativ werden, sich gegenseitig über Bewegungen oder Herausforderungen austauschen und zusammen daran wachsen können. Es gibt Möglichkeiten, in denen sich Kinder unter Anleitung mit akrobatischen Bewegungen beschäftigen können. Andere trainieren Überwindungen, Balance, Klettern usw. Es ist eine gemischte Halle mit individuellen Kindern und Jugendlichen, die verschiedene Stile entwickeln und dies auch sollen!

Bei unsauberen Landungen, falschen Techniken oder Fehlverhalten werden die Situationen geklärt. Parkour ist keine typische oder traditionelle Sportart und ist deswegen in seinen Strukturen etwas freier und kreativer. Parkour ist nicht wettbewerbsfähig. Durch Parkour sieht man die Umgebung durch neue Augen, Hindernisse (z.B. Bordsteine und Geländer) werden zu Möglichkeiten.

Werte die durch Parkour geschult werden:

Konkurrenzfreiheit:

Der Leitgedanke von Parkour ist gegenseitige Hilfe. Denn ohne Konkurrenzkampf können sich die Ausübenden frei entfalten, egal welche körperlichen und mentalen Voraussetzungen gegeben sind.

Vorsicht:

Sicherheit steht bei Parkour an oberster Stelle. Sicherheit entsteht durch eine richtige Selbst- und Situationseinschätzung. Beim Parkour sollten keine Risiken eingegangen werden.

Respekt:

Respekt sich selbst gegenüber. Durch unseren Körper können wir uns frei bewegen, das sollte man schätzen und ihn nicht durch unnötige Belastungen schädigen.

Respekt der Umwelt gegenüber. Die Umwelt sollte durch unseren Sport nicht zu Schaden kommen, durch erste Erfahrungen entwickelt man schnell ein Verständnis für die verschiedenen Materialien die wir nutzen. Nur wer seine Umwelt respektiert, kann auch lange einen Trainingsort nutzen.

Respekt Mitmenschen gegenüber. Wer sich selbst respektiert sollte auch andere respektieren und offen auf diese Menschen zugehen, sonst können z.B. schnell Verbote für gewisse Trainingsorte ausgesprochen werden oder unnötige Auseinandersetzungen stattfinden.

Vertrauen:

Sich kreativ seiner Umgebung zustellen fordert ein hohes Selbstvertrauen, Erfolg und Misserfolg gehören zum Training dazu und führen zu einem stärkeren Selbstbewusstsein.

Bescheidenheit:

Beim Parkour ist der Weg das Ziel. Es wird immer Leute geben, die eine Sache besser können und es wird immer mehr Herausforderungen geben, die man nicht meistert, als die, die man meistert. Parkour macht man für die persönliche Weiterentwicklung und nicht um andere zu beeindrucken.

Mut:

Mut steht dafür, dass wir unsere eigene Verantwortung für unser Handeln übernehmen und den Mut besitzen, eine Entscheidung zu treffen.